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Dass die kleinste europäische Tagfalterart auch im Raum Schorndorf vorkommt, wurde erst im Jahr 2003 entdeckt, als Thorsten Götz insgesamt drei Standorte bei Urbach fand (Zeitungsbericht). Dabei handelt es sich um die einzigen aus dem Rems-Murr-Kreis bekannten Populationen des Zwerg-Bläulings. Die Raupe ist an die Entwicklung ihrer Nahrungspflanze ausgezeichnet angepasst. Da sie nur die unreifen Samen frisst, muss sie ausgewachsen sein, bevor diese reif sind. Sie vollendet ihre Entwicklung meist in weniger als 20 Tagen.
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| Habitat |
Ei |
Raupe |
Puppe |
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Offene, bisweilen kleinflächige Stellen mit Wundklee
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weiß, rund mit Vertiefungen, einzeln an Wundklee-Blüten
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weiß, asselförmig, lebt im Inneren von Wundklee-Blüten
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als Gürtelpuppe oder frei unter Pflanzenteilen
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| Verbreitung |
Entwicklung |
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Südwesteuropa bis Ostasien. Nach Norden bis Südskandinavien.
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| Nahrung der Raupe |
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Unreife Samen des Wundklees
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| Rote Liste |
Spannweite |
D:
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BW:
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20 - 24 mm
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| Ähnliche Arten wie
der Zwergbläuling
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Der Rotklee-Bläuling
zeigt ein sehr ähnliches Punktmuster auf der Flügelunterseite.
Dieser kommt jedoch auch an Stellen vor, an denen kein Wundklee
wächst und die Männchen besitzen blaue Flügeloberseiten.
ACHTUNG: Im Raum Schorndorf fliegt an den Standorten vom
Zwergbläuling auch der Rotklee-Bläuling.
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