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Stand: 17.03.2010
Autor: Thorsten Götz
Copyright: NABU Schorndorf und Umgebung e.V.
Addresse: www.nabu-schorndorf.de/Taubenschwaenzchen.htm

Taubenschwänzchen

Macroglossum stellatarum (Linnaeus, 1758)

Taubenschwänzchen Ruhendes Taubenschwänzchen
Foto oben: G. Lang
Foto links: L. Poloczek
Unser bekanntester Schwärmer ist wohl das Taubenschwänzchen, das jedes Jahr in mehr oder weniger großer Zahl aus dem Mittelmeerraum zu uns einwandert. Hier fallen dann die kleinen quirligen Falter auf, wie sie tagsüber im typischen "Kolibriflug" an den verschiedenen Blumen der Gärten saugen. Ein phänomenales Einflugjahr war 2003, wo man sie massenhaft im süddeutschen Raum beobachtet hat.
Normalerweise überwintert das Taubenschwänzchen nicht in der Region Schorndorf; im März 2004, nach dem Massenvorkommen des letzten Jahres, konnten jedoch auch bei uns erfolgreiche Überwinterer gesichtet werden.
Ei Raupe Puppe
Rund, grün; oft im Knospen- und Blütenbereich des Labkrauts angeklebt und dort sehr schwer zu finden. Erwachsen: grün oder braun, mit weißer und gelber Seitenlinie. Sie kann ab der Abenddämmerung am Blütenstand der Nahrungspflanze beobachtet werden. Die bräunliche Puppe ruht in einem lockeren Gespinst an der Erde.
Entwicklung Spannweite
Entwicklungszyklus Spannweite
40 - 50 mm
Nahrung der Raupe
Labkraut. Ich beobachtete Eiablagen an Echten Labkraut und Wiesen-Labkraut.
Verbreitung Habitat Rote Liste
Von Nordwestafrika über Südeuropa und Kleinasien bis Japan. Als Wanderfalter in ganz Europa bis an den Polarkreis. Als Wanderfalter kann die Art praktischen in allen Bereichen des Offenlandes und der Wälder auftauchen. Das Larvalhabitat findet sich meist an sonnigen Böschungen und Waldrändern mit Labkrautbestand. D:
Das Taubenschwänzchen ist nicht gefährdet
BW:
Das Taubenschwänzchen ist nicht gefährdet
Ähnliche Arten wie das Taubenschwänzchen
Unverkennbare Art.