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Stand: 17.03.2010
Autor: Thorsten Götz
Copyright: NABU Schorndorf und Umgebung e.V.
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Schneeweißer Zahnspinner

Leucodonta bicoloria (Denis & Schiffermüller, 1775)

Unter den einheimischen Vertretern der Zahnspinner dominieren die Grautöne. Ein Ausnahme macht hierin der attraktive Falter von Leucodonta bicoloria mit seiner schneeweißen Grundfärbung und den orangenen Flecken auf den Vorderfügeln.
Die als nicht gerade häufig geltende Schmetterlingsart wurde schon mehrmals im Wald nördlich von Urbach gesichtet. Auch die birkenreichen Bestände im Schurwald dürften Vorkommen beherbergen.
Ei Raupe Puppe
Klein, kuppelförmig, transparent. Der erwachsenen Raupe fehlt, im Gegensatz zu den anderen grüngefärbten Zahnspinnerraupen, jegliche Rotfärbung. Die Verpuppung erfolgt vermutlich in den Blättern der Bäume, das Gespinst fällt dann im Herbst herab und überwintert am Boden.
Entwicklung Spannweite
Entwicklungszyklus vom Schneeweißen Zahnspinner Spannweite
30 - 37 mm
Nahrung der Raupe
In unserer Region wohl Hänge-Birke.
Verbreitung Habitat Rote Liste
Von Westeuropa bis Ostasien. Im Norden bis Skandinavien, im Süden bis zu den Alpen. Wälder mit genügend großem Birkenvorkommen. In Oberschwaben besiedelt die Art Birkenbruchwälder. D:
Der Schneeweiße Zahnspinner ist potenziell gefährdet
BW:
Der Schneeweiße Zahnspinner ist eine Art der Vorwarnliste
Ähnliche Arten wie der Schneeweiße Zahnspinner
Der Falter ähnelt keiner anderen Art.