In Baden-Württenberg ist Pheosia tremola weit verbreitet. Für unseren Raum liegt nur eine eigene Beobachtung am Licht im Jahr 2000 vor.
Die Frage, warum Nachtfalter vom Licht angelockt werden, ist meines Wissens noch relativ ungeklärt. Eine Theorie besagt, dass sich nachtaktive Fluginsekten normalerweise am Mond oder an den Sternen orientieren. Der Mond ist viel weiter von einem Falter entfernt als eine künstliche Lichtquelle auf der Erde. Kommt es aber zu einer Orientierung an einer solchen Lichtquelle, verändert sich beim fliegenden Falter der Einfallwinkel des Lichts viel schneller als an einer Orientierung am Mond. Folge: Es kommt bei einer andauernden Korrektur zu einer spiralförmigen Flugbahn, die eine Annäherung an die Lichtquelle hervorruft. Für diese Theorie spricht, dass in mondlosen Nächten der Anflug in der Regel weit stärker als in Mondnächten ist, und bei Lichtkonkurrenz (z. B. in Siedlungsgebieten) schwächer. Dagegen gibt es immer wieder Nächte in denen trotz Mondschein ein guter Anflug zustande kommt.
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| Ei |
Raupe |
Puppe |
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Halbkugelig, hell; wird an Zweige oder Blätter gelegt.
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Sie kommt in einer grünen und braunen Farbvariante vor.
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Ruht in einem lockeren Gespinst in der niedrigen Vegetation oder in der Erde.
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| Entwicklung |
Spannweite |
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45 - 55 mm
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| Nahrung der Raupe |
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Pappel- und Weiden-Arten.
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| Verbreitung |
Habitat |
Rote Liste |
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Von Westeuropa bis Sibirien. Im Norden bis Skandinavien, im Süden bis zum Kaukasus.
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Der oben genannte Fund wurde an einem artenreichen Waldrand gemacht. Darüber hinaus kommen auch Auwälder, weichholzreiche Bachufer und Siedlungsbereiche mit Pappel- und Weidenstandorte in Frage.
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D:
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BW:
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| Ähnliche Arten wie
der Pappel-Zahnspinner |
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Der Birken-Zahnspinner (Pheosia gnoma) besitzt einen weißen Keilfleck am Innenrand der Vorderflügeloberseite, dem der Pappel-Zahnspinner fehlt.
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