Auch beim Mittleren Weinschwärmer ist der deutsche Name etwas irreführend, wird seine Raupe doch sehr selten an Weinreben gefunden. Die großen braunen Raupen fallen aber manchmal dem entsetzten Hobbygärtner auf, der feststellen muss, dass diese sich an seinen Fuchsiensträucher gütlich tun.
Er vermag höchst unterschiedliche Lebensräume zu besiedeln: Ich fand Raupen schon an feuchten, schattigen Stellen im Wald sowie an sonnigen, warmen Bereichen in der offenen Landschaft als auch in den Gärten des Siedlungsbereichs. Interessant sind die gefrässigen Raupen alle mal, beeindrucken sie gerade durch ihre Augenzeichnung in der Nähe des Kopfes; bei einer Störung können diese "Augen" durch eine Schreckstellung vergrößert werden, was dann als Schlangenkopf interpretiert werden kann.
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| Ei |
Raupe |
Puppe |
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Fast rund, hellgrün glänzend.
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Kommt in zwei Farbvarianten vor: braun und grün; mit Augenflecken im vorderen Bereich.
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Bräunlich, an den Hinterleibsringen befinden sich feine Stacheln.
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| Entwicklung |
Spannweite |
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45 - 60 mm
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| Nahrung der Raupe |
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Weidenröschen (verschiedene Arten), Springkraut (3 Arten), Fuchsie (Hybriden). Seltener: Nachtkerze, Labkraut u. a.
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| Verbreitung |
Habitat |
Rote Liste |
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Fast ganz Europa, über Kleinasien bis in den Iran.
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Wälder, hochstaudenreiche Saumbereiche, Böschungen, Bachufer, Gärten.
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D:

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BW:

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| Ähnliche Arten wie der |
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Der Falter ähnelt dem Kleinen Weinschwärmer, ist aber auffallend größer. Die Raupe besitzt ein kleines Afterhorn, das der Larve vom Kleinen Weinschwärmer fehlt.
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