| Häufigkeit im Raum Schorndorf | RL |
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Nach P.Bühler und E.Jeserich wohl von ca. 1955 bis 1965 keine Brutvorkommen im Remstal. Im Herbst jedoch bis zu 14 Ex. auf Mähwiesen. Auf Grund extremer Verfolgung durch Hobbyangler, Fischzüchter und Jäger könnte es durchaus sein, dass Graureiher nach dem Krieg bis Ende der 60er Jahre beim geringsten Anzeichen eines Brutversuches nachhaltig gestört oder gar erschossen wurden. Ansammlungen von 15 - 20 Ex. auf Wiesenflächen sind vor allem ab Mitte des Jahres keine Seltenheit ( darunter flügge Jungvögel). Graureiher suchen zwischenzeitlich auch Gartenteiche innerhalb Ortschaften auf, was ihnen zusätzliche Antipathien einbringt . Auf dem Gelände des Angelfachmarktes Zinser Plüderhausen baute 1995 ein Paar auf einem Krähennest. Das Nest wurde von unbekannten entfernt. |
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| Brutnachweise |
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Derzeit (Stand 2003) sind mind. 5 Kolonien ( je 2-8 Horste) zwischen Schorndorf und Schwäbisch Gmünd und 1 Kolonie ( 2-4 Horste) im unteren Wieslauftal bekannt. Weitere Kolonien in den Seitentälern des Rems- und Wieslauftales sind sehr wahrscheinlich. |
| Beringungsergebnisse und Wiederfunde |
Bis heute ergab sich keine Möglichkeit G. zu beringen. Die nachstehenden Wiederfunde stammen von Zuzüglern:
| Hiddensee 218182 |
Nj.beringt am 15.5.83 in Speichrow /Frankfurt-Oder, Totfund im Januar 1985 bei Schorndorf. |
| Kaloe 214138 |
NJ beringt am 3.5.84 in Aaggersborg / Dänemark, Totfund im Febr. 1985 bei Miedelsbach |
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| Gefährdung und Schutz |
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Siehe vor allem bei Kormoran und Zwergdommel. Kolonien sind störungsgefährdet durch: Holzeinschlag während der Brutzeit (z.B. Fällung von Bäumen mit Borkenkäferbefall ). Störung in der Brutzeit durch Spaziergänger. Absichtliche Störung durch Böllerschüsse während der Brutzeit. |