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Stand: 17.03.2010
Autor: Thorsten Götz
Copyright: NABU Schorndorf und Umgebung e.V.
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Grasglucke

Euthrix potatoria (Linnaeus, 1758)

Grasglucke - Raupe (Klicken zum Vergrößern, 17 kByte ) Ab und zu findet man die bunt behaarte Raupe der Grasglucke bei einem Waldspaziergang in der Krautschicht am Wegrand. Wie viele Schmetterlingsraupen ist sie dort durch das regelmäßige Mulchen der Randbereiche gefährdet.
Alle unsere spinnerartigen Nachtfalter besitzen keinen oder nur einen verkümmerten Saugrüssel und können daher keine Nahrung aufnehmen. Die Aktivität der Falter ist ganz auf eine schnelle Partnersuche und Eiablage ausgerichtet. Das geht so weit, dass die natürliche Lebensdauer bei Faltern bestimmter Arten manchmal nur einen Tag beträgt.
Ei Raupe Puppe
Die großen Eier werden wahrscheinlich einzeln an Gräsern abgelegt. Überwintert und wird im Gebiet meist einzeln angetroffen. Ruht in einem pergamentartigen Kokon.
Entwicklung Spannweite
Entwicklungszyklus der Grasglucke Spannweite
45 - 65 mm
Nahrung der Raupe
Süß- und Sauergräser, mit Präferenz für Süßgräser.
Verbreitung Habitat Rote Liste
Von Westeuropa bis Ostasien. Im Norden bis Skandinavien, im Süden bis zum Schwarzen Meer. Feuchte grasreiche Waldwegränder, Waldlichtungen. D:
Die Grasglucke ist nicht gefährdet
BW:
Die Grasglucke ist nicht gefährdet
Ähnliche Arten wie die Grasglucke
Es kommt keine vergleichbare einheimische Art vor.