Der Distelfalter ist der beste Flieger unter den europäischen Tagfaltern.
Er wandert jedes Jahr neu aus Afrika ein und wurde schon in Island gefunden.
Im Raum Schorndorf kann er jedes Jahr beobachtet werden, allerdings schwankt
seine Häufigkeit von Jahr zu Jahr sehr stark. Im extrem warmen und trockenen
Frühjahr und Sommer 2003 fand ein wahre Invasion des Distelfalters statt.
An manchen Tagen konnte man stellenweise mehrere Falter pro Minute nordwärts
ziehen sehen. Es gab praktisch keine blütenreichen Stellen, an denen nicht
mehrere Distelfalter gleichzeitig zu beobachten waren. Eine Kontrolle im
Gebiet von Oberberken ergab, dass Ende Juni nahezu alle vorhandenen
Ackerkratzdisteln mit Distelfalter-Raupen besetzt waren, die jedoch zum
Großteil parasitiert waren
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| Habitat |
Ei |
Raupe |
Puppe |
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Verschiedene Offenlandbiotope, besonders jedoch Ruderalflächen mit Disteln
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halbkugelig, gerippt, grün, einzeln auf der Fraßpflanze
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sehr variabel, grau-rosa bis schwarz, mehr oder weniger stark ausgeprägte helle Seitenlinien, mit Stacheln
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braun mit metallisch gold-glänzenden Flecken
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| Verbreitung |
Entwicklung |
weltweit ohne Südamerika Wanderfalter
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| Nahrung der Raupe |
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Zahlreiche Distelarten und viele krautige Pflanzen. Raupe lebt in lockerem Gespinst.
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| Rote Liste |
Spannweite |
D:
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BW:
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45 - 60 mm
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| Ähnliche Arten wie
der Distelfalter
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Von allen ähnlichen Arten wie Kleiner Fuchs, Großer Fuchs, Kaisermantel, div. Perlmutterfalter (s. Feuriger Perlmutterfalter, Kleiner Perlmutterfalter, Silberfleck-Perlmutterfalter)
und dem Landkärtchen kann der Distelfalter durch die weißen Flecke in der schwarzen Vorderflügelspitze und die 5 deutlichen Augenflecke auf der Hinterflügel-Unterseite unterschieden werden.
C-Falter: deutlich "gezackte" Flügelränder.
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