Der Brombeerspinner fällt hauptsächlich im Herbst durch seine großen Raupen auf. Bei einer Störung rollen sie sich zu so genannten "Hexenringen" zusammen. Wie der Name schon andeutet, können diese bei Hautberührung sehr unangenehm werden - die Tiere besitzen nämlich Brennhaare. Sie überwintern erwachsen und können auch bei niedrigen Temperaturen aktiv sein: Noch an einem 30. Dezember wurde im Gutenauer Täle/Urbach bei leichtem Schneefall eine umherkriechende Raupe beobachtet.
Die Männchen fliegen im Mai und Juni am späten Nachmittag auf der Suche nach Weibchen im stürmischen Zickzackflug über geeignete Flächen.
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| Ei |
Raupe |
Puppe |
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Als unregelmäßiges Gelege in der Vegetation. |
Die Jungraupe ist schwarz gefärbt mit gelben Streifen. Achtung, zumindest im letzten Stadium besitzt sie Brennhaare!
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Befindet sich in einem mit Brennhaaren dicht durchsetzten Kokon. |
| Entwicklung |
Spannweite |
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40 - 65 mm |
| Nahrung der Raupe |
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Die "Speisekarte" besteht aus einer Vielzahl verschiedener Kräuter. In unserem Raum wurde sie z. B. an Rot-Klee, Fingerkraut und Mädesüß beobachtet.
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| Verbreitung |
Habitat |
Rote Liste |
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Fast ganz Europa, nach Osten bis Sibirien. Im Norden bis Skandinavien, im Süden bis zum Schwarzen Meer. |
Waldränder, Böschungen und Wiesen. Im Untersuchungsgebiet findet man die Raupen hauptsächlich da, wo das Grasland zur Trockenheit tendiert. |
D:
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BW:
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| Ähnliche Arten wie der Brombeerspinner |
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Als Raupe und Falter unverwechselbar. Das Eigelege kann mit dem des Kleinen Nachtpfauenauges verwechselt werden. |