Irrgäste und Gefangenschaftsflüchtlinge

Schwarzer Schwan: Am 30.11.1995 einer auf dem Waldhäuser Badesee.
Rostgans: 1988 + 1997 + 1998 jew. 1-2 Ex.
Gans spec.: Nach ablaufendem Hochwasser hielt sich ca. 1988 wochenlang eine "bunte Gans" im NSG Morgensand / Seelachen auf. Eine nachträgliche Bestimmung lies auf eine südamerikanische Art schliesen.
Brautente: Am 4.1.1987 1 Männchen im Plüderhäuser Mühlkanal.
Mandarinente: Unregelmäßige Beobachtungen bis zu 2,1 Ex.
Felsentaube/Straßentaube: Seit den 50er Jahren etablierte sich diese Art flächendeckend im ganzen Umland. Inzwischen sind auch kleine Ortschaften besiedelt.
Gelbstirnamazone: Am 1.5.1975 hielt sich ein Ex. im Wald auf dem Holzberg nördlich Schorndorf auf
Graupapagei : Im Herbst 1974 einer im Wald nordöstlich Miedelsbach.
Nymphensittich : Entflogene halten sich gerne in gemischten Sperlingsschwärmen auf.
Wellensittich : Entflogene halten sich gerne in gemischten Sperlingsschwärmen auf.
Kanarienvogel: Entflogene halten sich gerne in gemischten Sperlingsschwärmen auf.
Wanderfalke - Hybride : Im Jahr 1997 verletzte sich ein zahmes Weibchen an einer Freileitung südlich Urbach. Der Vogel war einem Falkner entflogen und trug einen CITES Ring . Er wurde von der LFU Karlsruhe zur Pflege abgeholt. Erstaunlich war, das sich aus Falknerkreisen ( ca. 10 verschiedene Anrufe ) niemand fand, der bei der Ermittlung des Besitzers helfen wollte, obwohl dies nach unserer heutigen Kenntnis sehr leicht gewesen wäre. Ein Jahr später meldete sich dann der Besitzer und beklagte die hohen Pflegekosten und die Bürokratie.
Rostflügeldrossel: Mitte der 1970er Jahre wurden unter einem Rotdrosseltrupp mindestens 5 Drosseln entdeckt, die alle Merkmale (nach Peterson) von Rostflügeldrosseln aufwiesen. Obwohl die Beobachtung bei gutem Licht mit guter Optik auf max. 40 m Entfernung möglich war, verzichteten die Beobachter ( Erwin und Heiner Lang und Wolfgang Schnabel ) darauf, diese extrem seltene Art weiterzumelden .
Saker / Gerfalke - Hybrid: Am 11.7.2001 wurde ein Weibchen in Winterbach eingefangen, das nach einem Sturm etwa eine Woche vorher aus seiner beschädigten Voliere bei Niefern (Kr. PF) flüchtete. Der Vogel wird von einem Falkenzüchter als reines Zuchttier eingesetzt und hatte einen beträchlichen "Wert". Offensichtlich war der Falke in seiner "freien Woche" nicht in der Lage, Beute zu schlagen, denn er bettelte sehr intensiv und war in schlechter Kondition.
Steppenadler: Von 1973 bis mind. 1978 hielt sich einer im Nassachtal auf. Der Vogel stammte aus dem damaligen "Schurwaldzoo".
Zebrafink: Im Frühjahr und Sommer regelm. mehrere in Plüderhausen Süd.


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