Dieses rund 800 qm große NABU-eigene Grundstück wurde nunmehr das fünfte Jahr in Folge von Aktiven unserer Gruppe gepflegt. Nachdem wir in den ersten beiden Jahren den Baum- und Gebüschbestand ausgelichtet haben (Entfernen von Zwetschgenschösslingen und nicht standortgerechten Gartengehölzen), beschränkt sich nun die Pflege überwiegend auf das Mähen und Abräumen der Wiese. Als weitere Naturschutzmaßnahme haben wir 1997 damit begonnen, eine Trockenmauer für Zauneidechsen
und für die potentiell vorkommende Schlingnatter zu errichten. Erste kleinere Erfolge der Pflege stellten sich bereits ein. So konnten an der neu errichteten Trockenmauer die ersten Zauneidechsen beobachtet werden. Weitere Beobachtungen aus der Tierwelt waren: Halsbandschnäpper, Gartenrotschwanz, Schachbrettfalter und Blutströpfchen. Auch zeichnet sich eine positive Entwicklung bei der Pflanzenwelt ab. Als bemerkenswerte Arten seien hier Wundklee, Traubenhyazinthe und große Polster des Thymians
genannt. Auch konnte 1999 erstmalig mit einem blühenden Exemplar das Große Zweiblatt festgestellt werden, eine im Allgemeinen aber noch relativ häufige Orchideenart.