Vogelkundliche Fahrradtour

Rückblick auf die Fahrradtour vom 10. Mai 1998

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Foto: H. Lang
Vom Treffpunkt am P+R Parkplatz fuhren wir bei schönem, sonnigem Wetter auf dem neuen Radweg Richtung Haubersbronn zum ersten Halt auf der Brücke über die Rems. Dort konnten wir Blessralle, Teichralle, Stockenten, Grauschnäpper, Mönchsgrasmücke, Blau- und Kohlmeise, Stieglitz und Wacholderdrossel beobachten bzw. hören. Beim nächsten Halt unter der Autobrücke Urbach flog in der Rems eine Gebirgsstelze. Am Ufer hörte man einen Zaunkönig. Ein auf Rohren gebautes Nest einer Wasseramsel konnte mit dem Fernglas gut gesehen werden. Unter der Eisenbahnbrücke Urbach konnten wir im trockenen Sand mehrere Trichter des Ameisenlöwen sehen.

Wacholderdrossel (Klicken zum Vergrößern, 40 kByte )

Am Remswehr bei Urbach waren Mönchsgrasmücke und Sumpfrohrsänger zu hören. Beim nächsten Halt, am Baggersee vor Plüderhausen hörten wir einen Teichrohrsänger. Hier liegt auch ein kleines Baumgehölz, das unsere Ortsgruppe Schorndorf zum Erhalt gekauft hat. In Plüderhausen konnte man 'Riesen'-Stockenten bestaunen, die ein Privatmann dort hält. Bei der Weiterfahrt hörten und sahen wir zwei entflogene Zebrafinken. Im Schilf hinter dem Plüderhäuser Bade- und Angelsee sangen Teich- und Schilfrohrsänger. Am Badesee Waldhausen flog ein Flussuferläufer knapp über der Wasseroberfläche hin und her. Auch hier hörten wir wieder Sumpf- und Teichrohrsänger. Lange, schlanke Graskarpfen schwammen im See. An der nahen Rems beeindruckten drei Gelbspötter mit ihrem Gesang. Eine Wacholderdrossel saß auf ihrem Nest. Auf der Heimfahrt war noch eine Graureiher-Kolonie am Rande des Schurwalds zu sehen.

Heiner Lang


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