SCHORNDORF AKTUELL
vom 23. September 2004

Und wieder ein verbaler Tiefschlag...

Auszug aus dem Artikel 'Städte in unzulässiger Weise geschröpft'

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Umgehungsstraße Haubersbronn
Die Volkswirtschaft werde auch auf anderen Gebieten durch Fehlentwicklungen erheblich geschädigt. OB Kübler nannte als weiteres Beispiel die Planung und Realisierung der Umgehungsstraße Haubersbronn. Dort gehe es schon lange nicht mehr um eine ausgewogene Lösung, sondern "um die Demonstration der Macht eines Naturschutzverbandes." Das Ausfechten solcher Kämpfe, die damit verbundenen Verzögerungen und Kosten würden regelmäßig zu unnötiger Verteuerung dieser Projekte führen, was in der heutigen Zeit finanzwirtschaftlich gravierende Folgen habe.
Die Ausgleichsmaßnahmen, wie sie in diesem Fall vom NABU verlangt werden, seien in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft einfach nicht realisierbar. Ansonsten würde man andere, empfindliche Wirtschaftsbereiche erheblich schädigen. Angesprochen ist damit die ökologisch wirtschaftende Landwirtschaft. Das Stadtoberhaupt: "Der NABU muss sich auch vorhalten lassen, dass er selber nicht bereit ist, seine hehren landschaftsschützenden Grundsätze durchzuhalten." OB Kübler erinnerte sich an einen freiwilligen Arbeitseinsatz zur Pflege des Naturschutzgebietes Rehfeldsee. Dort war schweres Motorgerät im Einsatz. Als er "umweltschonend" nach einer Sense verlangte, habe dies einer längeren Suchaktion bedurft. Keiner der Beteiligten hatte ein solches Gerät bei diesem Pflegeeinsatz in die Hand genommen.
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