Rückblick auf das Jahr 2001

Pflege-Einsätze gehören natürlich auch dazu...
Foto: Sonja Stephan

Nachdem unsere Programmvorplanungen relativ schnell und einstimmig abgeschlossen waren, machten wir uns auch gleich an die Umsetzung und Gestaltung für das Programm im 1. Halbjahr 2001.
Dieses Jahr wollten wir bei der NABU-Hauptversammlung mitwirken. Dies erforderte einige Vorbereitung, so dass wir gleich im Januar einen kleinen Videoclip drehten, um uns vorzustellen. In diesem Winter wollten wir noch unseren Programmpunkt "Spuren im Schnee" mit dem Förster abhaken, doch entweder machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung (es hatte keinen Schnee), oder der Förster hatte keine Zeit (wenn es mal zufällig Schnee gehabt hätte). So machten wir uns im Februar auf in die Wilhelma. Ein Kind hatte den Fuß beim Skifahren gebrochen, es musste diese Zeit über im Rollstuhl gefahren werden. Es machte aber sehr viel Spaß, vor allem das Amazonas-Haus und die schlüpfenden Küken waren sehr eindrucksvoll!
Ein paar von uns mit samt Eltern unterstützten den NABU beim Nistkästen kontrollieren und reinigen. Ca. 20 Nistkästen konnten wir rund um die Schinderhütte reinigen. Wir fanden hauptsächlich alte Meisennester und Nester vom Feldsperling auch konnten wir 2 Nester vom Halsbandschnäpper feststellen bei dem jeweils die Jungvögel ausgeflogen waren.
Vier von uns gingen Ende Februar zur NAJU-Kreis-Hauptversammlung nach Aspach.
Anfang März begrüßten wir 2 Jungs, die über das Internet auf unsere Gruppe aufmerksam geworden waren.

Unser Augenmerk war nun auf die Hauptversammlung gerichtet. Wir bereiteten uns ausführlich vor. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Wir sorgten für eine gut gelungene Abwechslung während der Versammlung.
Bei der Steinkauzführung Ende März, die vom NABU veranstaltet wurde, waren wir fünf von der NAJU, die mit dabei waren. Die Führung war bei untergehender Sonne und Abendstimmung sehr interessant. Und wir konnten den bei uns nur noch im unteren Remstal vorkommenden Steinkauz gut beobachten!
Im April und Anfang Mai machten wir vogelkundliche Exkursionen. Wir konnten jeweils feststellen, dass wir innerhalb einer kurzen Wegstrecke sehr viele verschiedene Vogelarten beobachten und hören konnten. Im Mai waren dann auch die Zugvögel angekommen, die im April noch nicht da waren. Deshalb und da es im April noch sehr kalt und regnerisch war, stellten wir bei der Mai-Exkursion deutlich mehr verschiedene Vogelarten fest.

Einmal wurde im Frühjahr ein kreativer Nachmittag eingelegt, die Fenster der Schinderhütte wurden mit sehr schönen Fensterbilder-Motiven (verschiedene Tierarten) geschmückt. Nebenbei mussten wir uns wieder auf unser Zeltlager vorbereiten, das vom 27. bis 29.Juli geplant war. Allerdings war diese Zeit für einige ungünstig, so dass wir das davor liegende Wochenende als Termin vorzogen.
Irgendwie scheint aber bei uns das Zeltlager-Wochenende etwas problematisch zu sein. Just an diesem Wochenende sollte ich meinen Umzugstag haben. Verständlicherweise wollte niemand so recht die Organisation übernehmen. Also gab es wieder eine verkürzte Ausgabe: einen Samstagnachmittag mit Papierschöpfen, von Michaela und Sonja organisiert, mit anschließendem Grillabend. Das war dann auch ein guter Ausklang fürs erste Halbjahr und Start in die Sommerferien.
Nach den Ferien ging´s dann gleich los mit Pflegeeinsätzen am NSG Rehfeldsee zusammen mit dem NABU. Es galt hauptsächlich wieder (Schilf-)Gras zusammenzutragen und Geäst abzuräumen, damit z.B. die Teiche wieder Luft bekommen und überhaupt das ganze Gelände nicht so zuwächst. 

Wir musizieren auf dem Weihnachtsmarkt

Bild: Eva Schrade

Ein paar von uns waren auch beim NABU-Programm "Vogelberingung" Ende September. Hier konnte man einige Vogelarten hautnah erleben, wie mir von den begeisterten Kindern berichtet wurde.
Unser Hauptaugenmerk war allerdings auf den Weihnachtsmarkt im Dezember gerichtet: Es galt verschiedenen Weihnachtsschmuck aus Naturmaterialien zu basteln, Kerzen zu gießen, Fettmischungen für Vogelfutter herzustellen und anderes - und das Ganze zu organisieren!
Also genügend Arbeit, um das zweite. Halbjahr auszufüllen.
Gleichzeitig haben wir mit Lehrern des Burggymnasiums Kontakt aufgenommen, um die Schulteichanlage wieder auf Vordermann zu bekommen. Es soll evtl. ein gemeinsames Projekt (Pflege- und Gestaltungs-Plan) zusammen mit Schülern und Lehrern des BG entstehen, damit die Schulteichanlage wieder ihren Zweck erfüllt und ansehnlich "dasteht".

Sehr erfreulich war ein weiterer Zuwachs von jüngeren Kindern, die nach den Sommerferien zu uns stießen. Alle vier sind begeisterte Vogelbeobachter! Nun haben wir unser Einzugsgebiet bis nach Weinstadt ausgedehnt!
Im Laufe des Jahres entspannte sich meine Funktion als Jugendleiter deutlich! Sonja Stephan und Michaela Teegelbekkers kamen dazu. Sie unterstützen meine Arbeit merklich und bringen auch neue Ideen ein. Sicherlich wird es auch bald möglich sein, die jüngeren und älteren Kinder immer wieder aufzuteilen. Dies macht vor allem Sinn, wenn wir an Projekten arbeiten, die ein gewisses Interesse bzw. ein bestimmtes Alter voraussetzen.
Jetzt kann ich sehr zuversichtlich sein und bin gespannt auf das nächste Jahr.

Christoph Haller, Leiter NAJU



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