An einem Samstagnachmittag in den Herbstferien traf sich die NAJU im Aichenbachtal, um ein Schlammloch als ein Biotop auszugraben. Meine Freundinnen Junia und Kerstin und noch andere Mitglieder waren da. Wir nahmen Schaufel und Spaten und fingen an, auf der feuchten Wiese ein Loch auszuheben. Immer wieder wuschen wir unsere Geräte im Aichenbach ab. Zwischendurch legten wir Vesperpausen ein.
Je tiefer wir gruben, desto mehr Wasser füllte das Loch. Das Schlammloch reizte uns, deshalb stiefelten Junia und ich hinein. Junia blieb in dem tiefen Schlamm stecken. Ich stellte mich hinter sie und zog ihren viel zu großen Stiefel hoch. Der wäre sonst im Matsch stecken geblieben. Nachdem ich sowieso schon dreckig war, nahm ich aus lauter Übermut eine Hand voll Schlamm und warf sie Junia an die Beine. Ganz schnell fing so eine riesen Schlammschlacht an, an der einige begeistert mitmachten.
Anschließend wuschen wir uns so gut es ging im Bächlein wieder ab. Trotzdem sahen wir danach noch ganz schön schlammig aus. Nachdem wir extra alte Kleidung angezogen hatten, war das auch nicht weiter schlimm. So hatten wir an diesem Nachmittag nicht nur etwas Gutes für die Natur getan, sondern auch unseren Spaß gehabt.