Schorndorfer Nachrichten
vom 8. März 1999

Bericht von der Gründung der Jugendgruppe

Ein verheißungsvoller Start in der Schinderhütte des Naturschutzbundes /
Gleich mit Ferngläsern auf Rundgang

(mpf). Da sage noch einer, den ganz jungen Menschen sei heutzutage die Schönheit der Natur sozusagen Wurscht. 18 Kinder und Jugendliche kamen am Samstag nachmittag zur ehemaligen Schinderhütte am Ende der Johannesstraße, um sich dort über die neue Naturjugend-Gruppe (NAJU) des Schorndorfer Naturschutzbundes zu informieren.

Bei der Gründung Der 29jährige Christoph Haller, in Schlichten aufgewachsen und schon vom Elternhaus her eng mit der Natur verbunden, hat es übernommen, die Gruppe zu leiten und aufzubauen.
Am Samstag nachmittag hieß er die Jungen und Mädchen im Alter von acht bis fünfzehn, nachdem sich das Regenwetter pünktlich verzogen hatte, vor der Schinderhütte am Rehbach mit einigen interessierten Müttern willkommen. Danach ging es gleich los mit Ferngläsern auf Exkursion, den Stadtrand zu beobachten, die Obstwiesen, die einst vonBurggymnasiasten angelegten Teiche am Grüßgottwegle und zum Rehfeldsee, Bleßhühner anzuschauen. Auch Mäusebussard und Goldammer wurden gesichtet.
Nach der Rückkehr saß die Gruppe erst mal bei Kuchen und Butterbrezel in der gemütlichen, mit Bullerofen beheizten Fachwerkhütte, ehe drei Leute vom NAJU Aspach (der größten Gruppe im Landkreis) ihre Jugendgruppenarbeit mit Hilfe von Bildern demonstrierten.
Bis zum 24. Juli (an diesem Tag soll das nächste Halbjahr geplant werden) sollen sich die NAJUler aus Schorndorf alle 14 Tage treffen, und zwar meistens samstags um 14 Uhr in der Schinderhütte. Am 20. März ist ein Streifzug durch die Natur geplant,um deren Erwachen aus dem Winterschlaf zu beobachten, am Sonntag, 18. April, folgt ein Lehrgang zum Vogel des Jahres, der Goldammer, am 24. April Spiele und Wunschprogramm unter dem Motto "Natur erleben", am 1. Mai eine Busexkursion mit dem Naturschutzbund zum Vogelparadies Waghäusel, am 8. Mai Vogelbeobachtungen. Es folgen weitere Streifzüge und noch eine Radtour gemeinsam mit der Naturschutzjugend aus Fellbach.
Ansprechpartner für die Gruppe ist Christoph Haller. Gedacht ist auch daran, sich mal außerhalb des Halbjahresprogrammes zu treffen, wenn ein Projekt ansteht. Notwendig dafür sind stets wettergerechtes Schuhwerk und regendichte Kleidung.



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