Die spannendsten Erlebnisse der NAJU 2013

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns mit vielen gemeinsamen Aktionen und Abenteuern, mit Abschieden und Willkommenheißen.

Die Fertigstellung des Insektenhotels nahm noch einige Zeit des neuen NAJU-Jahres in Anspruch, insbesondere das Zuschneiden der Schilfhalme forderte die Geduld der Kinder heraus. Belohnt wurde die Ausdauer dadurch, dass jede Familie im Frühjahr ein Insektenhotel mit nach Hause nehmen durfte und beobachten konnte, wie rasch die ersten Bewohner einzogen. Darüber hinaus erzielten wir allein durch den Verkauf dreier Hotels 150 €€€€€ für unser Zeltlager.

Eigentlich wollten wir unsere Zelte im Wildpark Bad Mergentheim aufschlagen. Da dies jedoch erst ab einer bestimmten Mindestteilnehmerzahl zu überteuerten Preisen möglich war, entschieden wir uns für einen eintägigen Ausflug dorthin.

Obwohl wir beim frühmorgendlichen Aufbruch zum Wildpark einen großzügigen Zeitpuffer eingeplant hatten, verpassten wir knapp den Beginn der ersten Führung. Unsere sportlichen Kinder schafften es jedoch innerhalb kürzester Zeit die Verspätung auf- und den Führer einzuholen. Es war sehr aufregend, Falke und Geier beim Beutezug hautnah zu erleben und nebenbei interessante Fakten zu erfahren.

Ein besonderer Nervenkitzel war auch die Fütterung der Wölfe. Nach lautstarkem Geheul tauchte fast blitzartig das fünfundzwanzigköpfige Rudel auf, um mit vollgeschlagenem Bauch ebenso geheimnisvoll wieder zu verschwinden.

Luchs und Wildkatze boten ein eindrucksvolles Schauspiel, indem sie an Seilzügen vorbeirasenden Beutetieren hinterher sprangen bzw. kletterten.

Gemütlicher ging es bei der Vorführung alter Haustierrassen und gleichzeitigem Mittagsimbiss zu. Den krönenden Abschluss bildete der abenteuerliche Spielplatz. Ein Besuch dieses erlebnisreichen Wildparks lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Im Herbst nahmen wir an der erstmalig vom NABU Schorndorf veranstalteten Tierspuren-Führung teil. Wir staunten über einen von Hornissen "eingemauerten" Vogelnistkasten und seine letzten noch lebenden Bewohner. Eine Baumhöhle entpuppte sich aufgrund von Kotkrümeln als Fledermausschlafplatz. Wildschweine hatten die Wiese auf der Suche nach Futter umgegraben und den Waldrand als Klo genutzt. Wir fanden sogar einen halben, etwas streng riechenden Ziegenschädel!

Unsere alljährliche Nistkastenputzete gipfelte in einem spontanen "NAJU-Tag ", da es bitter nötig war, Ordnung in unser Nistkastengebiet zu bringen. Im Zuge städtischer Baumschnitt-Maßnahmen waren einige Nistkästen verschwunden, andere umgehängt worden. Wir hatten alle Hände voll damit zu tun, neue Kästen aufzuhängen, Stücke von Fahrradmänteln als Schutz gegen das Einwachsen der Drahtbügel unterzulegen, alte Nester zu entfernen, alle Nistkästen mit fortlaufenden Nummern zu beschriften und die Standorte in eine Karte einzutragen. Trotz stundenlangen Einsatzes haben wir erst 150 Kästen geschafft, die restlichen 30 Stück werden wir uns im nächsten Frühjahr vornehmen.

Unsere jahrelange NAJU-Mitarbeiterin Simone Kellermann haben wir im Rahmen der Weihnachtsfeier offiziell verabschiedet. Sie wird sich nun voll und ganz ihrer neuen Aufgabe als Lehramtsreferendarin widmen. Wir bedanken uns ganz herzlich für all ihren Einsatz in den vergangenen Jahren! Wir werden ihre fröhliche Art vermissen. Glücklicherweise haben wir in Anna Teegelbekkers bereits eine Nachfolgerin gefunden. Sie ist seit sechs Jahren in der NAJU dabei. Zuerst als Nutznießerin, im letzten Jahr verstärkt als Betreuerin. Wir freuen uns sehr über die tatkräftige Unterstützung und heißen Anna ganz herzlich als neue Mitarbeiterin willkommen!

Florian Keyenburg hält uns trotz Studienbeginns weiterhin als NAJU-Mitarbeiter die Treue. Ihm gilt unser aufrichtiger Dank für seinen unermüdlichen Einsatz!

Im Mai sind drei neue Gesichter in unserer Gruppe aufgetaucht, die nach wie vor begeistert dabei sind. Alle Kinder, die nun neugierig auf die NAJU und mindestens neun Jahre alt sind, sind herzlich eingeladen bei uns mitzumachen

Michaela Teegelbekkers



zum Seitenanfang Drucken