Neuanschaffungen im NABU-Gerätepark

Ein neuer Balkenmäher und ein Transport-Anhänger

Arbeiten in der Landschaftspflege sind mühsam und ohne Maschineneinsatz kaum zu bewältigen. Damit unsere vielen Helfer, die manche Stunde ihrer Freizeit für die Pflegeeinsätze opfern, sich auch nicht noch unnötig plagen und schinden müssen, steht nun ein weiterer moderner Balken-mäher zur Verfügung. Die Feuchtwiesen und -flächen in den Naturschutzgebieten Rehfeldsee und Morgensand/Seelachen wurden bisher zum großen Teil mit dem in die Jahre gekommenen Barbieri-Balkenmäher einmal im Jahr gemäht. Wer damit jemals gearbeitet hat, wird ihm gewiss kei-ne Träne nachweinen! Bereits im letzten Jahr wurde ein Mäher der Marke Eurosystems getestet und für gut befunden. Im Sommer 2006 wurde er dann von uns in Betrieb genommen und hat die erste Saison nun hinter sich. Durch die wesentlich leichtere Handhabung im Vergleich zum alten Gerät lassen sich nun die teilweise sehr schwieri-gen Gelände mühelos mähen und schonen Bedie-ner und Mäher. Das kommt letztendlich auch den Flächen selbst zu gute, die sich nun viel besser und effektiver bearbeiten lassen.

Die Investition von ca. 3200 Euro für den neuen Mäher teilten wir uns übrigens mit dem NABU Rudersberg, der ein Drittel der Anschaffungskos-ten übernahm. Denn auch dort war für die zahlrei-chen Flächen, die von der Gruppe vor Ort gepflegt werden, eine Neuanschaffung geplant. Zu dem konnte der alte Barbieri-Mäher für 1600 Euro ver-kauft werden.

Da zu jedem Pflegeeinsatz auch über die zwei Balkenmäher hinaus viele weitere Geräte und Werkzeuge transportiert werden müssen, ent-schlossen wir uns letztes Jahr auch zum Kauf eines Anhängers. Denn bisher wurde alles auf verschiedene Privat-Pkws verteilt, was natürlich sehr organisations- und zeitaufwändig war. Internet sei Dank fand sich ein geeignetes Vehikel in Bayern, das uns die vergangene Saison bereits gute Dienste geleistet hat. Pfiffige Köpfe und geschickte Hände machen daraus nun nach und nach ein wahres Pflegeeinsatz-Camp, das bereits nach den ersten Einsätzen niemand mehr missen mag!

Jörg Daiss


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