
Sägen Sie zuerst die Seitenteile zu
(s. Skizze unten) und versehen Sie Rückwand und Einflugleiste mit den erforderlichen Gehrungen. Dann befestigen Sie die Seitenteile an der Rückwand und daran die Frontwand, an der Sie vorher die Einflugleiste befestigt haben. Am Schluss befestigen Sie das Dach. Fledermäuse sind sehr

empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Zugluft. Daher sollten Sie alle Teile mit Weißleim verkleben und den fertigen Kasten vollständig mit Dachpappe überziehen, wobei sie darauf achten sollten, dass die Stoßkanten der Dachpappe nicht über den Stoßkanten der Holzbretter liegen. Die Rückwand sollte innen so beschaffen sein, dass die Tiere gut Halt finden. Dazu können Sie Querrillen fräsen (wer kann) oder sägen (mit dem Fuchsschwanz) oder Sie bearbeiten die Innenseite mit einem Stechbeitel. Bringen Sie den Kasten möglichst hoch (in mindestens 4-5 Meter Höhe) an einer Hauswand an, die in eine südliche Richtung zeigen sollte, ideal ist Südost. Die Einflugschneise muss frei von Hindernissen sein. Durch seine Bauweise (nach oben enger werdend) ist der Fledermauskasten für eine ganze Reihe von Fledermausarten als Quartier geeignet. Da der Fledermauskasten unten offen ist, fällt der Kot der Tiere heraus. Dies hat den Vorteil, dass der Kasten auch bei länger andauernder Belegung nicht gereinigt werden muss. (Da der Fledermauskasten in luftiger Höhe aufgehängt wird, ist dies ein nicht zu vernachlässigender Punkt).
Wenn der herunterfallende Kot stört, dann können Sie unter dem Kasten ein Brett anbringen (mind 1 Meter Abstand), das den Kot auffängt. (Fledermauskot ist ein ausgezeichneter Dünger. Sein Vorhandensein zeigt außerdem, dass der Kasten genutzt wird).