
Der Standard-Nistkasten mit kleinem Loch (Durchmesser 26 - 28 mm) ist für eine ganze Reihe von Vögeln geeignet. Er wird vor allem von den kleinen Meisenarten (Tannen-, Sumpf-,
Haubenmeise) angenommen.
Befestigen Sie zuerst die Rückwand und die zugeschnittenen Seitenwände am Boden (Den Zuschnitt der Seitenwände entnehmen Sie untenstehender Skizze). Danach

befestigen Sie das Dach und am Schluss die Frontwand. Damit der Nistkasten bequem gereinigt werden kann, sollte die Frontwand geöffnet werden können (s.
Frontwand zum Aufklappen). Achten Sie darauf, dass der Abstand von der Unterkante des Einfluglochs bis zum Boden mindesten 17 cm beträgt. Wenn Sie gehobelte Bretter verwenden, dann müssen Sie die Innenseite der Seitenwände und der Frontwand unbedingt mit einer Raspel stark aufrauhen, um den Jungvögeln das Verlassen der Nisthöhle zu erleichtern.
Varianten: Wenn Sie den Nistkasten in Gegenden mit hohem (Bunt-)Sprecht-Bestand aufhängen, dann sollten Sie ihn mit einem Specht-Schutz versehen. Dazu befestigen Sie auf der Frontwand ein 1-2mm starkes Blech, das eine Bohrung besitzt, die etwa 2-5 mm größer ist als das Einflugloch.

Zum Schutz vor Katzen, Mardern und Eichhörnchen können Sie den Kasten zusätzlich auch mit einem "Vorbau" versehen. Dazu reicht ein Vierkantholz oder ein Konus aus (Hart-)Holz, der eine Bohrung besitzt, die etwa 3-5 mm größer ist als das Einflugloch. Dieser Tunnel hat auch den Vorteil, dass die Altvögel bei feuchter Witterung von dort aus füttern können und nicht mit nassem Gefieder auf die Jungen hinunterhüpfen müssen.
Beachten Sie, dass sich die Frontwand dann nicht mehr hochklappen lässt. Wählen Sie dann die Variante mit abnehmbarer Frontwand oder befestigen Sie das Dach beweglich.