Zwergtaucher

Tachybaptus ruficollis

Häufigkeit im Raum SchorndorfRL
Regelmäßig einzelne Brutvorkommen an vegetationsreichen störungsarmen Gewässern. Teilweise brüten Zwergtaucher auch an kleinen Teichen in Wäldern, aber z.B. auch an Regenrückhaltebecken in sonst wasserarmer Umgebung. Leider werden Teiche meistens von Hobbyanglern mit Fischen überbesetzt, welche die Nahrungstiere des Zwergtauchers nahezu vernichten und so ein Vorkommen unmöglich machen. Während den Zugzeiten regelmäßig Gast auch auf langsam fließenden Gewässern. Der Zwergtaucher ist nicht gefährdet
Brutnachweise
NSG Rehfeldsee Bis 1965 regelmäßig 1-2 Brutpaare. Danach Verschlechterung des Habitates durch intensive Bekämpfung der Wasservegetation durch Hobbyangler ( z.B. mechanisch und durch ausgesetzte Graskarpfen). 1987 + 1988 wieder jew. 1-2 Paare .Dann erst wieder ab 1997 bis 2004 jährlich 1 - 2 Paare
NSG Remsaue Bis Mitte der 70er Jahre unregelm. Brutvogel im Teich bei See 5 ( Heim-Tümpel).
NSG Fichtensee (Waldhausen) Von 1965 bis 1969 regelm. 1 - 2 Brutpaare. Von 1971 - 1975 regelm. 2 - 3 Brutpaare. Danach verlor der See durch Baggerarbeiten am Nordrand Wasser bis zur Austrocknung.
NSG Lorcher Baggerseen Nach Jeserich (1968) - bis Ende der 60er Jahre regelm. 2-3 Brutpaare. Danach regelmäßiger Gast .
ND Ehemaliger Fäkaliensee Brutnachweise ab 1980 regelmäßig 1-2 BP. Durch Beschattung wurde der Schilfgürtel zurückgedrängt . Nach Pflegeeinsatz (1998) entwickelte sich die Schilffläche wieder positiv. Ab 1999 wieder unregelmäßig 1 BP. Bei Filmarbeiten im Jahr 1997 wurde festgestellt, dass die Jungen ab etwa dem fünften Lebenstag fast ausschließlich mit Kleinfischen gefüttert wurden.
Stausee Adelberg Unmittelbar nach dem Einstau mehrere Brutpaare, z.B. 1981: 2-3 BP und 1983 1-2 BP. Danach keine Bruten mehr. Es ist sehr wahrscheinlich, dass durch einen übertriebenen Fischeinsatz die Nahrungsgrundlage (v.a. Wasserinsekten) vernichtet wurde.
Die Vögel des mittleren Remstals und Umgebung
Die Vögel des mittleren Remstals und Umgebung in Papierform
Die Informationen zur Häufigkeit, Brutnachweise und Zugbeobachtungen der 230 bisher im Raum Schorndorf beobachteten Vogelarten sind auch in gedruckter Form erhältlich. Eine ringgeheftete Broschüre (DIN A4, 63 Seiten) erhalten Sie gegen 8 Euro und einen mit 1,44 Euro frankierten und an Sie selbst adressierten Umschlag bei: Wolfgang Schnabel, Silcherstr. 15, 73614 Schorndorf


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