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| Foto: T. Götz |
Der Windenschwärmer ist ein Wanderfalter, der wohl jedes Jahr in unterschiedlich großer Individuenzahl von Afrika über die Alpen nach Mitteleuropa einfliegt, in manchen Jahren bis nach Skandinavien. Im sehr guten Einflugjahr 2003 konnte man auch im Raum Schorndorf während Juli/August die großen Falter regelmäßig an Seifenkraut- oder Nachtkerzen-Blüten beobachten, sowie seltener, die Raupen am Rand von Weizenfeldern mit Acker-Winde.
Erstaunlich ist der lange Rüssel des Falters: Ausgerollt ca. 10 cm lang, eignet er sich hervoragend zum Besuch von langkelchigen Blüten (z. B. Tabak). |
| Ei |
Raupe |
Puppe |
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Das grüne Ei ist für den großen Schwärmer ungewöhnlich klein. |
Erwachsen daumendick, in verschiedenen Farbvarianten von grün bis bräunlich, aber immer mit dunklen seitlichen Schrägstreifen. Verwechslung mit der ähnlich großen Raupe des Ligusterschwärmers möglich. |
Groß, braun und mit charakteristischer, freistehender Rüsselscheide. Verpuppung in Erdhöhle. |
| Entwicklung |
Spannweite |
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80 - 120 mm |
| Nahrung der Raupe |
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Acker-Winde, seltener auch Zaun-Winde. |
| Verbreitung |
Habitat |
Rote Liste |
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Die gesamte afrotropische Region. Als Wanderfalter in ganz Europa bis zum Polarkreis einfliegend. |
Der flugtüchtige Falter kann an allen Orten des Offenlandes angetroffen werden; die Raupe vorzugsweise an den sonnig-warmen Stellen der Ackerflächen, Unkrautfluren und Weinberge mit Bestand an Acker-Winde. |
D:

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BW:

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| Ähnliche Arten wie der Windenschwärmer |
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Als Falter dem Ligusterschwärmer ähnlich, der einen schwarzen Brustbereich besitzt, wohingegen der Windenschwärmer eine graue Brustfärbung aufweist. Auch die Raupen der beiden Arten können verwechselt werden. |