Ulmen-Zipfelfalter

Satyrium w-album Knoch, 1782

Ulmenzipfelfalter, Flügelunterseite
Foto: M. Rommel
Der Ulmen-Zipfelfalter ist vielerorts durch das Ulmensterben der letzten Jahre gefährdet. Im Raum Schorndorf ist er der seltenste Zipfelfalter und kommt nur an sehr wenigen Stellen vor. Da die Falter zudem nur selten den Kronenbereich der Bäume verlassen, ist die Wahrscheinlichkeit im Raum Schorndorf einen Ulmen-Zipfelfalter zu Gesicht zu bekommen sehr gering.
Den wissenschaftlichen Namen w-album verdankt die Art der weißen Zeichnung auf der Hinterflügel-Unterseite, die einem W ähnlich sieht.
Habitat Ei Raupe Puppe
Waldränder und Parks mit Ulmen, aber auch Einzelbäume und Alleen diskus-förmig, glatt, hellgrau asselförmig, erst hell-, später dunkelgrün braun, als Gürtelpuppe oder frei unter Pflanzenteilen
Verbreitung Entwicklung
Von N-Spanien bis S-Skandinavien, Türkei, Ural, Kasachstan, Japan Ulmenzipfelfalter, Entwicklungszyklus
Nahrung der Raupe
Blüten und Blätter von Ulmen
Rote Liste Spannweite
D:
Der Ulmenzipfelfalter ist gefährdet
BW:
Der Ulmenzipfelfalter ist gefährdet
26 - 32 mm
Ähnliche Arten wie der Ulmenzipfelfalter
Großes Ochsenauge: Flügel-Unterseite braun marmoriert, ohne weiße Linie und orangefarbenen Flecken. Keine Schwanzanhänge an den Hinterflügeln.
Nierenfleck-Zipfelfalter: Flügel-Unterseite von orangefarbigem Grundton.
Pflaumen-Zipfelfalter: Ein Schwanzanhang mit  blauem Fleck an dessen Basis.
Schornsteinfeger: Einfarbig braun mit weißem Flügelrand, meist mit mind. vier Augenflecken. Keine Schwanzanhänge an den Hinterflügeln.
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