Totenkopf

Acheronitia atropos (Linnaeus, 1758)

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Diese spektakuläre Art, mit der namensgebenden Zeichnung auf dem Brustabschnitt, ist leider durch den Pestizideinsatz auf Kartoffeläckern (gegen den Kartoffelkäfer) ziemlich selten geworden. Der Piepstöne von sich gebende und gelegentlich in Bienenstöcke eindringende Falter ist von mir im Arbeitsgebiet noch nicht gefunden worden. Aktuelle Funde im Jahr 2003 in der Umgebung von Waiblingen legen es aber nahe, dass der Falter in manchen Jahren auch im Schorndorfer Raum auftaucht. Er gehört zu den Wanderschwärmern, die bei uns nicht bodenständig vorkommen, sondern immer wieder von Afrika oder dem Mittelmeerraum einwandern und hier zwar für Nachwuchs sorgen, aber keine dauerhafte Population aufbauen.
Ei Raupe Puppe
Das ovale gelbliche Ei wird meist einzeln an die Nahrungspflanze abgelegt. Erwachsen äußerst groß, am Körperende mit gekörntem Horn; in drei verschiedenen Farbvarianten: grün, gelb, braun. Sehr groß, kastanienbraun. Verpuppung in Erdhöhle. Sie wurde früher ab und zu bei der Kartoffelernte gefunden.
Entwicklung Spannweite
Entwicklungszyklus Spannweite
80 - 120 mm
Nahrung der Raupe
Kartoffelstauden, aber auch andere Pflanzenarten (besonders Nachtschattengewächse).
Verbreitung Habitat Rote Liste
Afrotropische Region. Als Wanderfalter in Europa bis nach Skandinavien vordringend. Der Falter kann an allen möglichen Stellen, vor allem im Kulturland, angetroffen werden, die Raupen meist auf "ungesprizten" Kartoffeläckern. D:
Der Totenkopf ist nicht gefährdet
BW:
Der Totenkopf ist nicht gefährdet
Ähnliche Arten wie der Totenkopf
Keine Verwechslungsmöglichkeit.


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