| Häufigkeit im Raum Schorndorf | RL |
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Im Kältewinter 1962 / 63 brach die Population um Schorndorf zusammen. Danach nur einzelne Paare im westlichen Kreisgebiet . Ab den 80er Jahren wurden vermehrt Einzelvögel beobachtet. Kurz darauf fanden die ersten erfolgreichen Bruten in Nisthilfen statt (siehe auch Turmfalke) . Es folgte eine rasche , flächendeckende Besiedelung des Remstales . Ab den 80er Jahren wurden im Welzheimer Raum ( durch NABU-OG Welzheim) zahlreiche Nisthilfen für --- und Schleiereule montiert. Damit war der Welzheimer Raum ebenfalls für die Schleiereule erschlossen . Der heutige Bestand dürfte im Remstal von Grunbach bis Schwäbisch Gmünd , Wieslauftal von Schorndorf bis Rudersberg, sowie im Raum Welzheim bei mindestens 25 bis 30 Brutpaaren liegen. Durch die Förderung mit künstlichen Nisthilfen dürfte der Brutbestand heute höher sein als jemals zuvor. |
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| Beringungsergebnisse und Wiederfunde |
Bis 1996 konnten 182 Schleiereulen, meist Nestlinge beringt werden. Danach wurde die Beringung von der Vogelwarte untersagt. Die vorläufige Auswertung von 34 Wiederfunden ergab eine Wiederfundrate von ca. 18,7 %. Wanderungen erfolgen im Nahbereich um 0 - 70 km, max. 104 km.
Das Durchschnittsalter der wiedergefundenen beträgt ca. 13,2 Monate (n=25). |
| Gefährdung und Schutz |
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Der Bestand der Schleiereule ist im Beobachtungsgebiet derzeit (2003) nicht gefährdet. Die Ansiedelung kann mit Nistkästen und ähnlichen Maßnahmen sehr leicht gefördert werden ( siehe oben). Dass die Schleiereule die im Kältewinter 1962/63 erlittenen Verluste erst nach etwa 25 bis 30 Jahren ausgleichen konnte, lässt sich auch mit fehlenden Brutplätzen erklären. Mit der Zunahme der Straßentauben wurden nämlich zahlreiche Kirchentürme mit Gitterdraht unzugänglich gemacht. Besonders in solchen Türmen ist der Einbau geeigneter Nisthilfen sinnvoll auch wenn diese einige Jahre nicht angenommen werden. |