Schafstelze

Motacilla flava

Häufigkeit im Raum SchorndorfRL
Früher regelmäßiger, nicht seltener Brutvogel in allen geeigneten Habitaten, z.B. 1971 6 Brutpaare zw. Plüderhausen und Waldhausen. Ab Mitte der 70er Jahre keine Brutzeitbeobachtung mehr. An einem Schlafplatz am ehemaligen Baggersee bei der Urbacher Remsbrücke vom 10.8. bis 4.9.1970 regelm. bis zu 45 Bach- und 20 Schafstelzen. Heute werden nur noch Einzelvögel während den Zugzeiten beobachtet.
Nordische Schafstelze (Motacilla flava thunbergi): Seltener Gast, meist unter Schafstelzentrupps. Letzte Feststellung am 5.5.1985 3 Ex. bei Rudersberg Frühestes Datum 16.4,.letztes 9.5
Maskenstelze (Motacilla flava feldegg): Seltener Ausnahmegast. Am 10.5.95 wurde 1 Männchen in Schlichten beobachtet.
Die Schafstelze ist nicht gefährdet
Zugbeobachtungen
Frühestes Datum 20.3., spätestes 31.10. Bei Zugplanbeobachtungen 2001 bis 2004 wurde am Rossberg bei Winnenden der Heimzug ab Anfang April bis etwa Anfang Mai (Max. 15Ex.) festgestellt. Der Wegzug findet ab etwa Anfang September bis Anfang Oktober, Ausnahmsweise bis Anfang November statt ( Maxima bis zu 110 Ex.)
Gefährdung und Schutz
Der dramatische Rückgang im Beobachtungsgebiet lässt sich derzeit nicht erklären.
Die Vögel des mittleren Remstals und Umgebung
Die Vögel des mittleren Remstals und Umgebung in Papierform
Die Informationen zur Häufigkeit, Brutnachweise und Zugbeobachtungen der 230 bisher im Raum Schorndorf beobachteten Vogelarten sind auch in gedruckter Form erhältlich. Eine ringgeheftete Broschüre (DIN A4, 63 Seiten) erhalten Sie gegen 8 Euro und einen mit 1,44 Euro frankierten und an Sie selbst adressierten Umschlag bei: Wolfgang Schnabel, Silcherstr. 15, 73614 Schorndorf


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