Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Licht in der Dunkelheit eine magische Anziehungskraft auf Nachtfalter ausübt. Dieses Phänomen kann man sich für die Erforschung der Nachtfalterfauna nutzbar machen. Hierfür eignen sich besonders gut Lampen, welche einen hohen Anteil an ultravioletten Licht abstrahlen. Normale, weiße Glühbirnen haben im Vergleich dazu eine viel geringere Anlockwirkung.
Bei der Vorführung jener Lichfangmethode im Rahmen des Veranstaltungsprogramms 2004 vom NABU-Schorndorf erschien in der Nacht zu Christi Himmelfahrt erstmals der Pergament-Zahnspinner am Leuchttuch. Früher galt er vieler Orts als selten, doch der Einsatz der neuen Technik zeigte, dass es sich vielmehr um einen weit verbreiteten Schmetterling handelt. |
| Ei |
Raupe |
Puppe |
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Kugelig, unten abgeplattet; wird an Blatt geheftet. |
Die charakteristische Raupe wurde - wie bei vielen unserer Zahnspinner - noch nie im Gebiet gefunden. |
Die Verpuppung erfolgt in einem gut getarnten, sehr harten Kokon am Baumstamm. |
| Entwicklung |
Spannweite |
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45 - 50 mm |
| Nahrung der Raupe |
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Eiche, Rotbuche, Hainbuche. |
| Verbreitung |
Habitat |
Rote Liste |
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Von Europa bis an die Wolga. Im Norden bis Südskandinavien, im Süden bis Vorderasien. |
Laubbaumreiche Wälder, Obstwiesen in Waldrandnähe. |
D:
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BW:
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| Ähnliche Arten wie der Pergament-Zahnspinner |
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Anhand der Flügelzeichnung vom Birken-Zahnspinner (Pheosia gnoma) und Pappel-Zahnspinner (Pheosia tremula) zu unterscheiden. |