Im Vergleich zur Mimikry des Abendpfauenauges bietet uns der Pappelschwärmer ein schönes Beispiel für die Mimese im Tierreich. Mit den graubraunen Flügeln und deren gezackten Ränder ähnelt der ruhende Falter verblüffend einem verdorrten Blatt, wobei der Effekt noch dadurch verstärkt wird, dass die Hinterflügel sichtbar nach vorne verschoben sind. So ist der Schwärmer trotz seiner Größe in entsprechender Umgebung hervorragend getarnt.
Wie Lindenschwärmer und Abendpfauenauge besitzt auch der Pappelschwärmer verkümmerte Mundwerkzeuge und kann deshalb als Falter keine Nahrung aufnehmen; er muss also mit den Reserven auskommen, die er sich als Raupe angefressen hat - entsprechend kurz ist seine Lebenszeit.
Die Art wurde zwar im Raum Schorndorf nur einige Male beobachtet, ist aber sicher dort bodenständig. |
| Ei |
Raupe |
Puppe |
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Rundlich, blassgrün; meist einzeln an Blattunterseite. |
Grün, weiße Seitenstreifen, gekörnte Haut (oft mit brauner Fleckenreihe). Siehe auch Abendpfauenauge. |
Schwarzbraun; in Erdhöhle. |
| Entwicklung |
Spannweite |
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65 - 90 mm |
| Nahrung der Raupe |
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Hauptsächlich Pappelarten, aber auch (seltener) verschiedene Weidenarten. Ich selbst fand die Raupen nur an Pyramiden-Pappeln. |
| Verbreitung |
Habitat |
Rote Liste |
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West-, Mittel-, Osteuropa, nördlich bis Skandinavien und Nordrussland. |
Parkanlagen, Steinbrüche, Kiesgruben, weichholzreiche Wegränder usw. Die natürliche Lebensräume finden sich in Auen- und Laubmischwäldern, wo sich an sonnigen Lichtungen die Raupen entwickeln. |
D:

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BW:

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| Ähnliche Arten wie der Pappelschwärmer |
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Als Falter unverwechselbar, als Raupe leicht mit der des Abendpfauenauges zu verwechseln. |