Nachtkerzenschwärmer

Proserpinus proserpina (Pallas, 1772)

Nachtkerzenschwärmer Raupe des Nachtkerzenschwärmers
Fotos:T. Götz
Diese eher seltene Art fand ich in unserem Untersuchungsgebiet zum ersten Mal im Jahr 2003 - und das gleich häufig. Auch 2004 gelang noch ein Einzelnachweis. Ob sie aber in Zukunft regelmäßig in der Umgebung von Schorndorf anzutreffen sein wird, bleibt fraglich. Der kleine Schwärmer gilt nämlich als vagabundierende Art, die hier und da plötzlich auftreten kann. Am meisten findet man Proserpinus proserpina in Baden-Württemberg in der Oberrheinebene und im Kraichgau.
Ei Raupe Puppe
Leicht oval, grünlich; wird meist einzeln abgelegt. In zwei Farbvarianten: grün und graubraun; ohne Horn am Körperende. Die rotbraune Puppe überwintert in der Erde.
Entwicklung Spannweite
Entwicklungszyklus Spannweite
37 - 42 mm
Nahrung der Raupe
Häufig: Weidenröschenarten (besonders Zottiges Weidenröschen). Selten: Nachtkerze.
Verbreitung Habitat Rote Liste
Teile Europas, über die Schwarzmeerküste bis zum Himalaja. Die Raupe lebt an staudenreichen Ufern von stehenden und fließenden Gewässern, aber auch auf trockeneren Ruderalflächen mit Vorkommen des Zottigen Weidenröschens. Im Schurwald fand ich einen frisch geschlüpften Falter auf einer Waldlichtung, wo das Wald-Weidenröschen aspektbildend war. D:
Der Nachtkerzenschwärmer ist eine Art der Vorwarnliste
BW:
Der Nachtkerzenschwärmer ist stark gefährdet
Ähnliche Arten wie der Nachtkerzenschwärmer
Am ehesten noch mit dem Oleanderschwärmer zu verwechseln, der aber viel größer ist.


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