Ligusterschwärmer

Sphinx ligustri (Linnaeus, 1758)

Ligusterschwärmer-Raupe (Klicken zum Vergrößern, 21 kByte ) Der Ligusterschwärmer fällt bei uns besonders durch seine großen grünen Raupen auf, die sich gern an den Ligusterhecken der Vorgärten entwickeln. Hier ist er mittlerweile zu einem Kulturfolger geworden, wenn die Siedlungsdichte einen gewissen Grad erreicht hat: In der Großstadt und direkt auf dem Lande wird er - nach meiner Feststellung - seltener, da dort entweder das Nektarangebot oder das Larvalhabitat (Ligusterhecken) fehlt. So ist er als Raupe vor allem in den Randbereichen von Schorndorf noch alljährlich zu finden. Im vermutlich natürlichen Lebensraum, dem Liguster-Schlehengebüsch in warmer sonniger Lage, konnte ich hingegegen noch keine Raupe finden, was sicher auch mit der dort schwierigeren Suche zusammenhängt.
Ei Raupe Puppe
Das grüne, elliptische Ei mit glatter Oberfläche wird meist einzeln an die Blattunterseite gelegt. Erwachsen: große grüne Raupe mit lila/weißen Seitenstreifen und schwarzer Afterhornspitze. Groß, braun, mit freiliegender Rüsselscheide; in Erdhöhle.
Entwicklung Spannweite
Entwicklungszyklus Spannweite
90 - 120 mm
Nahrung der Raupe
Liguster, seltener: Flieder, Esche, Forsythie, Spierstrauch.
Verbreitung Habitat Rote Liste
Fast im gesamten Europa. Im Süden bis Spanien und Italien, nach Osten bis Japan. Menschliche Siedlungsbereiche wie Vorgärten und Parks; aber auch sonnige, gebüschreiche Hänge und Waldränder. D:
Der Ligusterschwärmer ist nicht gefährdet
BW:
Der Ligusterschwärmer ist nicht gefährdet
Ähnliche Arten wie der Ligusterschwärmer
Siehe Windenschwärmer


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