Der Ligusterschwärmer fällt bei uns besonders durch seine großen grünen Raupen auf, die sich gern an den Ligusterhecken der Vorgärten entwickeln. Hier ist er mittlerweile zu einem Kulturfolger geworden, wenn die Siedlungsdichte einen gewissen Grad erreicht hat: In der Großstadt und direkt auf dem Lande wird er - nach meiner Feststellung - seltener, da dort entweder das Nektarangebot oder das Larvalhabitat (Ligusterhecken) fehlt. So ist er als Raupe vor allem in den Randbereichen von Schorndorf noch alljährlich zu finden. Im vermutlich natürlichen Lebensraum, dem Liguster-Schlehengebüsch in warmer sonniger Lage, konnte ich hingegegen noch keine Raupe finden, was sicher auch mit der dort schwierigeren Suche zusammenhängt.
|
| Ei |
Raupe |
Puppe |
|
Das grüne, elliptische Ei mit glatter Oberfläche wird meist einzeln an die Blattunterseite gelegt. |
Erwachsen: große grüne Raupe mit lila/weißen Seitenstreifen und schwarzer Afterhornspitze. |
Groß, braun, mit freiliegender Rüsselscheide; in Erdhöhle. |
| Entwicklung |
Spannweite |
|

90 - 120 mm |
| Nahrung der Raupe |
|
Liguster, seltener: Flieder, Esche, Forsythie, Spierstrauch.
|
| Verbreitung |
Habitat |
Rote Liste |
|
Fast im gesamten Europa. Im Süden bis Spanien und Italien, nach Osten bis Japan. |
Menschliche Siedlungsbereiche wie Vorgärten und Parks; aber auch sonnige, gebüschreiche Hänge und Waldränder. |
D:

|
BW:

|
| Ähnliche Arten wie der Ligusterschwärmer |
|
Siehe Windenschwärmer |