Vom kleinen Schillerfalter gibt es zwei Färbungsvarianten: die
Nominatform mit schwarzer Flügelgrundfarbe und blauem Schiller
(oben links) und den sogenannten Rotschiller (f. clytie), der eine
braunrote Flügelgrundfarbe mit violettem Schiller besitzt (Mitte
links). Im Raum Schorndorf sind beide Formen etwa gleich häufig.
Den Schiller, der durch Lichtbrechung entsteht und nur zu sehen ist,
wenn die Flügel in einem bestimmten Winkel zum Betrachter und zur
Lichtquelle stehen, zeigen nur die Männchen. Die Weibchen (oben rechts, deutlich erkennbar am
breiten Hinterleib) weisen ihn nicht auf.
Die Flügelunterseite ist ähnlich gemustert wie beim Großen
Schillerfalter, aber weit weniger bunt (links unten).
Der Kleine Schillerfalter ist in der Umgebung Schorndorfs nicht so häufig anzutreffen wie der Große Schillerfalter.
Trotzdem kann man ihn regelmäßig beobachten.
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| Habitat |
Ei |
Raupe |
Puppe |
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Feuchte Misch- und Laubwälder, Auwälder
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halbkugelartig, gerippt, grün, kurz vor dem Schlüpfen der Raupe schwarz-violett
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anfangs braun, dann grün, nackt, ab 2. Stadium mit zwei Hörnern auf der Kopfkapsel, erinnert an eine grüne Schnecke
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hellgrüne Stürzpuppe, meist auf Blattoberseite der Fraßpflanze, derbe Außenhaut
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| Verbreitung |
Entwicklung |
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M-Europa, S-Europa, S-Ural, Kaukasus
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| Nahrung der Raupe |
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Pappeln und Salweiden
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| Rote Liste |
Spannweite |
D:
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BW:
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50 - 60 mm
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| Ähnliche Arten wie der Kleine Schillerfalter
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Großer Schillerfalter: Kein Augenfleck auf der Vorderflügel-Oberseite, Flügelunterseiten farbig, nicht bräunlich.
Kleiner Eisvogel: Kein Blauschiller, Flügelunterseite orange mit breitem weißem Band und doppelter schwarzer Fleckenreihe.
Sommergeneration vom Landkärtchen: Flügel-Oberseite ohne Blauschiller, mit orangefarbenen Binden. Helle Binde meist gelb, nicht weiß. Flügel-Unterseite mit hellen Linien.
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