|
Der Kammmolch ist der größte unter den einheimischen Molchen. Im Raum Schorndorf ist er selten.
Wie alle Molche wechselt auch der Kammmolch zwischen einer Landform (terrestrische Phase) und einer Wasserform (aquatische Phase).
Während ihrer terrestrischen Lebensweise sind die Tiere nachtaktiv. Im zeitigen Frühjahr suchen sie die Laichgewässer auf, wo sie
sich während wenigen Tagen in die aquatische Form umwandeln. Bei den Männchen bilden sich auffallende Rückenkämme und Schwanzsäume,
die durch einen tiefen Einschnitt voneinander getrennt sind. Obwohl sie jetzt tagaktiv sind, kann man sie nur selten beobachten,
da sie sich meist am Gewässergrund aufhalten.
|
| Stimme |
Laichgewässer |
Eier |
Larven |
Der Kammmolch gibt keine Laute von sich
|
saubere, vegetationsreiche Tümpel, Teiche und kleine Seen
|
einzeln in zusammengefalteten Blättern von Wasserpflanzen
|
mit auffälligen Kiemenbüscheln und Schwanzsaum, verwandeln sich mit ca. 5cm Länge zum Molch
|
| Rote Liste |
Verbreitung |
Größe |
Nahrung |
D:
|
BW:
|
Europa ohne die iberische Halbinsel, Irland und Nordskandinavien, Westasien
|
Körperlänge bis 15 cm
|
an Land vor allem Würmer und Schnecken, im Wasser auch Kaulquappen und Bachflohkrebse
|
| Ähnliche Arten wie der
Kammmolch
|
|
Von anderen Molcharten unterscheiden sich die Kammmolch-Männchen durch den hohen, gezackten Rückensaum, der
durch einen tiefen Einschnitt vom oberen Schwanzsaum getrennt ist. Seitlich besitzt der Kammmolch ein Band aus weißen Punkten, das
sich über den ganzen Körper und den Schwanz hinzieht. Außerdem besitzt er schwarz-gelb geringelte Zehen.
|