Kammmolch

Triturus helveticus (Laurenti, 1768)

Der Kammmolch ist der größte unter den einheimischen Molchen. Im Raum Schorndorf ist er selten. Wie alle Molche wechselt auch der Kammmolch zwischen einer Landform (terrestrische Phase) und einer Wasserform (aquatische Phase). Während ihrer terrestrischen Lebensweise sind die Tiere nachtaktiv. Im zeitigen Frühjahr suchen sie die Laichgewässer auf, wo sie sich während wenigen Tagen in die aquatische Form umwandeln. Bei den Männchen bilden sich auffallende Rückenkämme und Schwanzsäume, die durch einen tiefen Einschnitt voneinander getrennt sind. Obwohl sie jetzt tagaktiv sind, kann man sie nur selten beobachten, da sie sich meist am Gewässergrund aufhalten.
Stimme Laichgewässer Eier Larven
Der Kammmolch
gibt keine Laute
von sich
saubere, vegetationsreiche Tümpel, Teiche und kleine Seen einzeln in zusammengefalteten Blättern von Wasserpflanzen mit auffälligen Kiemenbüscheln und Schwanzsaum, verwandeln sich mit ca. 5cm Länge zum Molch
Rote Liste Verbreitung Größe Nahrung
D:
Der Kammmolch ist gefährdet
BW:
Der Kammmolch ist stark gefährdet
Europa ohne die iberische Halbinsel, Irland und Nordskandinavien, Westasien Körperlänge bis 15 cm an Land vor allem Würmer und Schnecken, im Wasser auch Kaulquappen und Bachflohkrebse
Ähnliche Arten wie der Kammmolch
Von anderen Molcharten unterscheiden sich die Kammmolch-Männchen durch den hohen, gezackten Rückensaum, der durch einen tiefen Einschnitt vom oberen Schwanzsaum getrennt ist. Seitlich besitzt der Kammmolch ein Band aus weißen Punkten, das sich über den ganzen Körper und den Schwanz hinzieht. Außerdem besitzt er schwarz-gelb geringelte Zehen.
Verschaffen Sie sich einen Überblick über Seiten mit ähnlichen Themen


zum Seitenanfang Drucken