Heidelerche

Lullula arborea

Häufigkeit im Raum SchorndorfRL
Seltener Gast im Frühjahr. Bis Ende der 70er Jahre war die H. in geeigneten Habitaten ein regelm. Brutvogel (Nachweis durch regelm. revierzeigende Paare). Das letzte Brutpaar mit nur 1 Jungvogel wurde 1981 gefunden.

Beobachtungen mit Brutverdacht

( alle in den 60er Jahren): 4x Schönbühl , 1x Weinberge Schnait und 1x Kleinheppacher Kopf . 1967 1x Holzberg und 1x Forstbrunnen. Am 11.5.69 notierte W.Lehnhard drei singende Ex. in den Weinbergen am Korber Kopf. Ferner nennt er die Heidelerche im unteren Remstal als Brutvogel in sonnigen Weinberglagen, wo sie vermutlich in eingestreuten Kleefeldern brütet.
W.Gatter war beruflich ( Forstdienst) während seiner Ausbildungszeit in verschiedenen Revieren eingesetzt und konnte folgende Vorkommen notieren:
  • 1 Rev. beim Eulenhof (Urbach)
  • 1959/60:
    jeweils 1 Rev. beim Köshof und beim Eibenhof (Urbach)
  • 1959 bis 1964:
    ? Reviere im Plüderhäuser Wald, jeweils 1 Revier bei Schornbach, Forstpflanzschule Ramsbach und bei Hösslinswart.
  • 1969 und teilweise in den 70er Jahren :
    3 Reviere um den Königsbronnhof, 4 Reviere um den Stöckenhof und Öschelbronn, 1 Revier beim Kieselhof, 1 Revier E-Rettersburg, 1 Revier W - Breuningsweiler, 1 Revier W - Buoch
Bei einer Brutvogelkartierung von J.Marx. u.a. (1993) konnte in verschiedenen Xerothermbiotopen des Mittleren Remstales keine Nachweise mehr erbracht werden. Auf dem Kleinheppacher Kopf und der Hochfläche des Hungerberges (Wtb) war die Art in den 70er Jahren (vor der Rebflurbereinigung) noch jeweils mit 1 Paar vertreten.
Heute ( Stand 2004) sind alle bekannten Brutreviere verlassen. Die Heidelerche ist nur noch regelmäßiger Durchzügler, auch in der Talaue. Meist vergesellschaftet mit Feldlerchen.
Die Heidelerche ist vom Aussterben bedroht
Zugbeobachtungen
Erstes Datum 28.2. regelmäßiger vom 6.3. bis 21.6., im August nur 1 Beobachtung, dann wieder regelm. im ganzen Oktober.
Pendatensummen aus 41 Zugplanbeobachtungen ( n: 522 ) von 2001 bis 2004 vom Rossberg bei Winnenden
Zugbeobachtungen Tagesmaxima währen des Heimzuges : 53 Ex. , während des Wegzuges: 66 Ex. (H.Schlüter)
Gefährdung und Schutz
Gefährdung und Schutz
Die Vögel des mittleren Remstals und Umgebung
Die Vögel des mittleren Remstals und Umgebung in Papierform
Die Informationen zur Häufigkeit, Brutnachweise und Zugbeobachtungen der 230 bisher im Raum Schorndorf beobachteten Vogelarten sind auch in gedruckter Form erhältlich. Eine ringgeheftete Broschüre (DIN A4, 63 Seiten) erhalten Sie gegen 8 Euro und einen mit 1,44 Euro frankierten und an Sie selbst adressierten Umschlag bei: Wolfgang Schnabel, Silcherstr. 15, 73614 Schorndorf


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