Großer Schillerfalter

Apatura iris Linnaeus, 1758

Großer Schillerfalter (Klicken zum Vergrößern, 37 kB) Großer Schillerfalter, erwachsene Raupe Großer Schillerfalter, Flügelunterseite (Klicken zum Vergrößern, 20 kB)
Großer Schillerfalter (Klicken zum Vergrößern, 21 kByte )
Der große Schillerfalter kommt an vielen Stellen in den Wäldern um Schorndorf vor. Ab Ende Juni kann man die Männchen beobachten, die gern auf Waldwegen an feuchter Erde oder Tierkot saugen. Die Weibchen, denen der Blauschiller fehlt, sieht man selten. Sie halten sich die meiste Zeit in den Baumkronen auf.
Habitat Ei Raupe Puppe
Lichtungen, Wegränder, Schneisen in kühl-feuchten Wäldern halbkugelartig, gerippt, grün, kurz vor dem Schlüpfen der Raupe schwarz-violett anfangs braun, dann grün, nackt, ab 2. Stadium mit zwei Hörnern auf der Kopfkapsel, erinnert an eine grüne Schnecke hellgrüne Stürzpuppe, meist auf Blattoberseite der Fraßpflanze, derbe Außenhaut
Verbreitung Entwicklung
M-Europa und M-Asien bis Korea Großer Schillerfalter, Entwicklungszyklus
Nahrung der Raupe
Weidenarten, vor allem Salweide
Rote Liste Spannweite
D:
Der Große Schillerfalter ist eine Art der Vorwarnliste
BW:
Der Große Schillerfalter ist eine Art der Vorwarnliste
55 - 65 mm
Ähnliche Arten wie der Große Schillerfalter
Kleiner Schillerfalter: Auf der Vorderflügel-Oberseite ein orange eingefasster Augenfleck, Flügel-Unterseite nicht farbig, sondern bräunlich
Kleiner Eisvogel: Kein Blauschiller, Flügelunterseite orange mit weißer Binde, keine Augenflecke auf der Flügeloberseite.
Sommergeneration vom Landkärtchen: Flügel-Oberseite ohne Blauschiller, mit orangefarbenen Binden. Helle Binde meist gelb, nicht weiß. Flügel-Unterseite mit hellen Linien.
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