Gelbbauchunke

Bombina variegata Linnaeus, 1758

Gelbbauchunke (Klicken zum Vergrößern, 15 kByte )
Foto: G. Becker
Die Gelbbauchunke kommt im Raum Schorndorf in erster Linie in den das Remstal umgebenden Wäldern vor. Allerdings hat sie auch hier in den letzten Jahrzehnten starke Bestandseinbußen hinnehmen müssen, und das, obwohl sie gar keine besonderen Ansprüche an ihren Lebensraum stellt. Doch gerade die Kleinst- und Kleingewässer, in denen sie sich fast während ihres ganzen Lebens aufhält, erscheinen oft wenig schützenswert. Da ihr Hauptverbreitungsgebiet außerdem innerhalb der Europäischen Union liegt, wurde sie in den Anhang II der FFH-Richtlinie aufgenommen. Die Gelbbauchunke besitzt einen gelben Bauch mit schwarzen Flecken, der ihre Ungenießbarkeit signalisiert. Die Körperoberseite ist braun und tarnt die Gelbbauchunke in ihren bevorzugten Gewässern sehr gut. Oft bemerkt man die Tiere erst, wenn sie blitzschnell ins Wasser tauchen und sich am Grund verstecken.
Stimme Laichgewässer Eier Larven
Kleinst- und Kleingewässer, in denen keine andern Lurche vorkommen einzeln oder in kleinen Gruppen an Wasserpflanzen Entwickeln sich mit 3-5cm zur Unke, können gelegentlich überwintern
Rote Liste Verbreitung Größe Nahrung
D:
Die Gelbbauchunke ist stark gefährdet
BW:
Die Gelbbauchunke ist stark gefährdet
Von Frankreich bis zum Schwarzen Meer, im Süden bis Griechenland, nördlich bis Nordeutschland 4 - 5 cm Würmer und andere Kleintiere
Ähnliche Arten wie die Gelbbauchunke
Die Rotbauchunke, mit der die Gelbbauchunke verwechselt werden könnte, kommt im Raum Schorndorf nicht vor.
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