Fotos: M. Rommel |
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Früher war der attraktive Frauenschuh eine beliebte Gartenpflanze. Seine Überlebenschancen im Garten sind jedoch gering. Daher musste für regelmäßigen Nachschub gesorgt werden. Dies hat dazu geführt, dass viele Populationen ausgerottet wurden. Auch an den vier ehemaligen Standorten im Rems-Murr-Kreis wird man diese prächtige Orchidee vergeblich suchen. Heute findet man den Frauenschuh fast nur noch in Naturschutzgebieten. Dank des strikten Schutzes, den die Art genießt, haben sich die verbleibenden Bestände in den letzten Jahren leicht erholt.
Der Frauenschuh blüht mit frühestens vier Jahren das erste Mal. Mit ihrem aromatischen Duft lockt die Blüte des Frauenschuhs Insekten, vor allem Wildbienen an. Die Insekten, die sich in den Schuh locken lassen, können diesen nur auf einem genau vorbestimmten Weg wieder verlassen. Dieser Weg führt an den Staubgefäßen und der Narbe vorbei.
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Blütezeit
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| Gefährdung
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Wegen seiner europaweiten Bedrohung ist der Frauenschuh in den Anhang II der Richtlinie der EU vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen aufgenommen worden.
Beschreibung. In Baden-Württemberg ist die Art als gefährdet (G3) eingestuft.
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| Verbreitung
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Habitat
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Größe
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Von Südfrankreich bis Japan.
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Der Frauenschuh bevorzugt lichte bis halbschattige Wälder, besonders auf Kalk. Oft findet man Gruppen mit Dutzenden von Blüten.
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Pflanze bis 60 cm, Blüte bis 40 mm
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| Ähnliche Arten
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In Mitteleuropa kommt keine ähnliche Art von. Daher keine Verwechslungsgefahr.
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