Birkenspinner

Endromis versicolora (Linnaeus, 1758)

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Birkenspinner - Weibchen (Klicken zum Vergrößern, 25 kByte )
Birkenspinner - Raupen (Klicken zum Vergrößern, 18 kByte )
Birkenspinner-Gelege (Klicken zum Vergrößern, 10 kByte )
Birkenspinner-Raupe (Klicken zum Vergrößern, 13 kByte )
Birkenspinner-Raupe (Klicken zum Vergrößern, 15 kByte )
Dieser seltene Falter, als einzige Art seiner Familie, kommt auch im Schorndorfer Raum vor. Er fliegt schon im zeitigen Frühjahr, normalerweise noch vor dem Blattaustrieb der Birken. Um so früh im Jahr erscheinen zu können, überwintert der Falter bereits fertig entwickelt in der Puppenhülle. Die Männchen fliegen am Nachmittag (und Nachts) auf der Suche nach Weibchen, letztere hingegen nur Nachts zur Eiablage.
Die großen Windwurfflächen in den Höhenlagen des Schurwalds mit ihrem derzeit oft flächendeckenden Birkenaufwuchs dürften vorübergehend einen optimalen Lebensraum für den Birkenspinner darstellen.
Ei Raupe Puppe
Glatt, oval, ca. 1,5 mm lang; nach Eiablage gelb, später braun; wird in kleinen Reihen an dünne Birkenzweige geheftet Eiraupen dunkelgrün, gesellig in kleinen "Träubchen" an Zweigspitzen sitzend (gleichen so mehr Plattwespenlarven als Schmetterlingsraupen). Die großen grünen Raupen leben einzeln. Die walzenförmige Puppe bohrt sich vor dem Schlüpfen des Falters aus dem Kokon.
Entwicklung Spannweite
Entwicklungszyklus Spannweite
50 - 60 mm
Nahrung der Raupe
Hänge-Birke, Moor-Birke. In der Literatur werden noch angegeben: Erle, Hasel, Hainbuche, Linde.
Verbreitung Habitat Rote Liste
Fast ganz Europa, durch die gemäßigte Zone bis Ostasien. Im Untersuchungsgebiet lichte Laubmischwälder. Als Larvalhabitat kommen besonders sonnige Waldlichtungen mit mehr oder weniger großem Birkenbestand in Betracht. Hier kann es zu einer Gefährdung der Art kommen, wenn junge Birken im Zuge der forstlichen Jungbestandspflege restlos entfernt werden. D:
Der Birkenspinner ist nicht gefährdet
BW:
Der Birkenspinner ist gefährdet
Ähnliche Arten wie der Birkenspinner
Nicht zu verwechseln.


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