Bei dieser Art handelt es sich um ein Paradebeispiel für Mimikry in der Natur. Es ist leicht vorstellbar wie die sehr stark an zwei Augen erinnernden Zeichnungen auf den Hinterflügeln zur Abschreckung von Fressfeinden dienen können. In der Ruhestellung des Falters bleiben die Hinterflügel durch die unscheinbaren Vorderflügel verdeckt, um bei einer Störung ruckartig die Augen, die dann auf ein großes Tier anspielen, zur Schau zu stellen.
Das Abendpfauenauge fand ich bis jetzt im Untersuchungsgebiet - im Gegensatz zum Lindenschwärmer - nur als Raupe, aber es kommt bei uns sicherlich genauso regelmäßig vor. |
| Ei |
Raupe |
Puppe |
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Oval, hellgrün; einzeln oder zu zweit an der Blattunterseite gekittet. |
Grün, körnige Hautoberfläche mit weißen Seitenstreifen. Im Gegensatz zur Raupe des Pappelschwärmers schlanker und ohne braune Flecken. |
Dunkelbraun; unterirdisch in Erdhöhle. |
| Entwicklung |
Spannweite |
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70 - 80 mm |
| Nahrung der Raupe |
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Nach meiner Erfahrung meist an schmalblättrigen Weidenarten (niedrige Büsche); des Weiteren: Pappelarten, Apfelbaum, Birnbaum, Birke. |
| Verbreitung |
Habitat |
Rote Liste |
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Nordwestafrika und fast ganz Europa; nach Osten bis Westsibirien; südlich bis zum Kaukasus. |
Als natürliche Lebensräume kommen der Silberweiden-Auwald sowie bachbegleitende Ufergebüsche in Frage. Aber auch anthropogene Standorte hat das Abenpfauenauge längst erobert (Baggerseen, Verkehrsinseln, Gärten usw.). |
D:

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BW:

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| Ähnliche Arten wie das Abendpfauenauge |
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Die Raupe ähnelt der des Pappelschwärmers. |